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Gesundes Pausenbrot

Was ist richtig und was wird auch gegessen?

Die Sommerferien sind zu Ende – für Eltern bedeutet das wieder, morgens das Pausenbrot zu belegen. Idealerweise macht der Pausensnack satt, er schmeckt den Kids und liefert neue Energie für die nächsten Unterrichtsstunden. Kinderjoghurt, Müsliriegel oder Milchschnitte sind bei Kindern zwar beliebt, aber sie enthalten zumeist zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe. Vollkorn- und Milchprodukte sowie Obst und Gemüse versorgen das Gehirn dagegen gleichmäßig und anhaltend mit Energie, so dass Schulkinder länger fit und konzentriert bleiben.

Gesundes Pausenbrot für die Lütten

Damit die Pausenbrote nicht ungegessen wieder nach Hause zurückkommen, dürfen sie vor allem eins nicht sein: langweilig! Bringen Sie also möglichst viel Abwechslung in die Brotbox und lassen Sie Ihre Kinder mitentscheiden! Denn etwas, auf das man Lust hat, wird auch gegessen. Gerade für die Lütten gilt: das Auge isst mit! Achten Sie also immer darauf, alles appetitlich und ansprechend zu gestalten. So wird zum Beispiel ein mit Ausstechförmchen verschönertes Pausenbrot doppelt so gerne gegessen. Ganz wichtig, sorgen Sie auch beim Belag für Abwechslung, sonst verlieren die Kleinen schnell die Lust daran. Eine schöne Idee dafür sind kleine Brottürmchen mit wechselndem Wurst- und Käsebelag, die mit Salat, Kräutern oder bunten Gemüsestreifen aufgepeppt werden. Überraschen Sie Ihr Kind auch mal mit einem Würstchen oder legen Sie ein gekochtes Ei in die Brotbox. Für die kleineren Pausen sind geschnittenes frisches Obst oder Gemüse, ein kleiner Quark oder Joghurt, Nüsse oder Studentenfutter ideal, denn wer mehrere Stunden lernt, muss seine Energiespeicher zwischendurch immer wieder aufladen. Natürlich gehört zu einem gesunden Pausenbrot auch ein Getränk. Besonders geeignet sind gute Fruchtsäfte und Saftschorlen, Mineralwasser und ab und zu darf’s auch mal ein Milchshake oder Kakao sein.

Ausgewogene Pausensnacks für die Größeren

Für ältere Kindern kommt es weniger auf die Optik an, für sie zählen vor allem Geschmack und Abwechslung. Das klassische Wurstbrot ist bei Schülerinnen und Schülern nach wie vor beliebt. Empfehlenswert sind dafür magere Sorten wie Geflügel- und Bratenaufschnitt, Bierschinken oder Jagdwurst – möglichst frisch aus dem Fleischerfachgeschäft. Aber auch Käse ist ein gesunder Belag, der mit einem Salatblatt oder ein paar Gurkenscheiben einen knackigen Biss bekommt. Neben den üblichen Klappstullen bringen auch bunt belegte Baguettes, Bagel oder Tortillas Abwechslung in die Pause. Und wenn Sie etwas kalten Braten, eine Hähnchenkeule oder eine Frikadelle vom Vortag mit einpacken, kommt die Pausenbox auf jeden Fall geleert wieder nach Hause zurück. Übrigens: ein leckerer Kartoffel- oder ein mediterraner Nudelsalat kann das Pausenbrot durchaus mal ersetzen – allerdings sollten Sie die Gabel nicht vergessen!

Unser Tipp: Schinken-Paprika-Wraps

Laura Durst, die für unserer Catering verantwortlich zeichnet, empfiehlt zur Abwechslung mal ein Schinken-Paprika-Wrap: Verrühren Sie etwas Frischkäse mit Zitronensaft und schmecken Sie alles mit Salz und Pfeffer gut ab. Damit bestreichen Sie einen Tortillafladen, der dann mit einer Scheibe Kochschinken, einer Scheibe Käse sowie Salat und Paprika-Stückchen belegt und eingerollt wird. Nach Belieben halbieren! Aber Vorsicht: Vielleicht müssen Sie Ihren Kids schon bald eine größere Menge einpacken, weil erfahrungsgemäß die Freunde gerne mitessen!