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Klimaneutrale Fleischerei

Vorgaben des Kyoto-Protokolls umsetzen

DieFeinschmecker haben als erste Fleischerei in Hamburg das Angebot des Deutschen Fleischer-Verbandes (DFV) genutzt, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu ermitteln, um zukünftig mit einer neutralen CO2 Bilanz klima- und umweltverträglich arbeiten zu können.

Unserer Verantwortung bewusst

„Wir als familiengeführtes Unternehmen sind uns unserer besonderen Verantwortung gegenüber der Umwelt und den folgenden Generationen bewusst“, sagt Firmenchef Michael Durst. „Klar ist auch, dass wir den Einfluss unseres Wirtschaftens auf das Klima nicht einfach ignorieren können“. Deshalb hat das Unternehmen – unterstützt vom Deutschen Fleischerverband und in Zusammenarbeit mit Torsten Bahlo von der Fokus Zukunft GmbH – den ökologischen Fußabdruck für das Unternehmen erstellt. Ganz konkret heißt das: Alle Arbeitsprozesse und -abläufe, alle Geräte und Maschinen wurden auf ihren Energiebedarf überprüft und mögliche Einsparpotentiale ermittelt.

Auf dem Weg zu einer neutralen CO2 Bilanz

Auf dem Weg zu einer neutralen CO2 Bilanz werden DieFeinschmecker den Strom für die Kühlräume zukünftig von ökologischen Stromanbietern beziehen, im gesamten Betrieb die Beleuchtung auf LED umstellen und vorhandene Kältemittel durch klimaneutrale Alternativen ersetzen. Bis Ende 2019 wird das Unternehmen dafür Investitionen im fünfstelligen Bereich tätigten. Aber allein durch diese Maßnahmen werden DieFeinschmecker noch keine absolute Klimaneutralität erreichen können, schließlich müssen Fleisch- und Wurstwaren rund um die Uhr gekühlt werden, täglich laufen Maschinen und die Ladengeschäfte haben an sechs Tagen in der Woche geöffnet. Um die jährliche CO2 Bilanz von 80 Tonnen auszugleichen, hat das Unternehmen Klimaschutzzertifikate erworben, mit denen ein Wasserkraftwerk in Uganda unterstützt wird. So können 858.173 Tonnen CO2 äquivalente Treibhausgase im Jahr eingespart werden.

Zur Erklärung: Treibhausgase verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre. Deshalb wurde im Kyoto-Protokoll geregelt, dass der anfallende Ausstoß von CO2 dadurch ausgeglichen werden kann, indem verhindert wird, dass an anderer Stelle Kohlendioxid entsteht. Entsprechend viele Projekte gibt es in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo sie gleichzeitig zur Verbesserung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Situation beitragen.