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Mittags eine Auszeit nehmen

Die wenigsten legen eine Mittagspause ein

Nach einer aktuellen Umfrage von statista.com macht nur gut jeder Dritte täglich eine ordentliche Mittagspause. Immerhin 15 Prozent der Befragten gaben an, die Pause regelmäßig am Arbeitsplatz zu verbringen. Die wichtigste Pause des Tages ist häufig von Zeitdruck geprägt, so dass oft nur nebenbei gegessen wird, was schnell und einfach erreichbar ist. Gleichzeitig wird aber auch im Job zunehmend Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt. Wie also bekommt man beides zusammen? Hier sind drei Tipps, wie Sie Ihre Mittagspause insgesamt besser gestalten können.

1. Möglichst nicht am Arbeitsplatz essen

Selbst für kurze Pausen, sollten Sie besser Ihren Arbeitsplatz verlassen. Psychologen gehen davon aus, dass man so leichter abschalten kann. Gehen Sie vor die Tür oder legen Sie eine kurze Auszeit in der Kaffeeküche ein. Wenn Sie am Schreibtisch bleiben, kreisen die Gedanken nur weiter um den Job. Auch am Arbeitsplatz zu essen, hat so seine Tücken: Wenn man sich nicht auf das Essen konzentriert, bleibt der Genuss auf der Strecke und die Gefahr, ungewollt zu viel zu essen und zuzunehmen, steigt.

2. To-Go sollte in der Mittagspause die Ausnahme bleiben

Wenn Sie eine nachhaltigere Mittagspause machen wollen, sollten Sie nicht in die Snack-Falle tappen. Tütensalate, Becherobst oder Sushi aus der Plastikschale produzieren nicht nur Müll. Unter der Folie können sich schnell Mikroorganismen entwickeln. Während sich die Vitamine längst verflüchtigt haben, erwischt Sie schlimmstenfalls ein verdorbener Magen.

3. Einfach mal raus

Wenn es die Zeit zulässt, gehen Sie in der Mittagspause in ein Café, ein kleines Restaurant oder zum Fleischer nebenan – und nehmen Sie Kollegen mit – das ist gut für die Kommunikation und die Gedanken bleiben nicht bei einem beruflichen Problem hängen. Für DieFeinschmecker kocht Heidrun Zöbisch täglich zwei unterschiedliche Gerichte aus frischen Zutaten für die Mittagskarte. Besonders beliebt bei den Stammgästen sind Hausmannskost, wie Rinds- oder Kohlrouladen, Labskaus oder Hühnerfrikassee, sowie saisonale Gerichte wie etwa Spargel oder Grünkohl.  Convenience kommt der 59-jährigen nicht in ihre Küche. Alle Soßen werden noch richtig angesetzt und auch das Kartoffelpüree kommt garantiert nicht aus der Tüte. Außerdem verwendet die leidenschaftliche Köchin nur naturbelassene Zutaten: geriebenen Parmesan statt Schmelzkäse, frisch gepressten Knoblauch statt Knoblauchpulver, Butter statt Margarine und anstelle von Sahnepulver kommt ein Schuss frischer Sahne an die Soße. Fleisch und Wurst werden in der hauseigenen Manufaktur noch nach guter alter Handwerkstradition zerlegt und produziert. Und wenn auf der Mittagskarte einmal nichts für Sie dabei ist, seit dem Umbau im Januar 2019, kann man sich auch einen frisch gemachten Feinschmecker- oder Cheeseburger oder eine hausgemachte Currywurst mit Pommes schmecken lassen.

Übrigens: Von Montag bis Freitag kann man bis 10:30 Uhr auch seine Frühstückspause bei DieFeinschmecker verbringen.