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Grilltrends 2019

Bratwurst bleibt die Nummer eins auf dem Grill

Experimentierfreude und Kreativität prägen auch in dieser Saison das Grill-geschehen: Ob Bluetooth-Thermometer für die Generation Smartphone, „New Cuts“ oder Zedernbretter für ein tolles Raucharoma – die Grillfreunde können sich in dieser Saison auf jede Menge neuer Ideen freuen. In Sachen Equipment sind Pellet-Grills aus den USA und Plancha-Grills aus Spanien echte Geheimtipps. Ganz stark im Trend: Natürliche Zutaten, wenig Verpackung und Rücksicht auf die Nachbarn. Ungebrochen ist die Liebe der Deutschen zu ihrem Grill-Favoriten: Bratwurst führt seit Jahren die Hitliste an und konnte die Poleposition auf dem Grill im Supersommer 2018 sogar weiter ausbauen.

Natürlichkeit ist Trumpf

Experten beobachten, dass das Grillen nachhaltiger wird. Von der Popularität der Gas- und Lotusgrills profitieren auch die Nachbarn, denen blaue Rauchschwaden damit erspart bleiben. Ein Berliner Start-up bringt Grillkohle aus Mais-Spindeln und Bio-Flüssiganzünder aus pflanzlichen Abfällen auf den Markt. Fleisch und Wurst werden, wie bei uns, zunehmend in praktischen Mehrwegboxen verkauft. Und auch bei der Wurstpelle achtet man im Sommer 2019 mehr denn je auf Natürlichkeit: Saitling statt Plastik, Schweinedarm statt Kunsthülle, so die Devise. Die Vorteile liegen auf der Hand: Naturdarm lässt das Wurstaroma gut zur Geltung kommen und sorgt für den knackigen Biss. Zudem ist der Darm von Schaf, Schwein und Rind eine ganz natürliche Ressource, muss nicht extra hergestellt werden und wird ganz einfach mitgegessen.

Geschmack und Herkunft als Qualitätsmerkmal

Bei aller Freude am Ausprobieren sind die Deutschen unerschütterlich in ihrer Wahl: Die Bratwurst bleibt der Favorit auf dem Grill, gefolgt mit Abstand von Schweinesteaks, Koteletts und Rindersteaks. Käse-Krainer, Rindsgriller, Chorizo und Kalbsbratwurst auf Spitzenkochniveau, die übrigens auch nur in Naturdarm abgefüllt werden, in Sachen Produktinnovationen bleiben keine Wünsche offen.

Grilltipps

„Beim Bratwurstgrillen ist Geduld gefragt“, weiß Michael Durst und empfiehlt:

  • Beginnen Sie erst mit dem Grillen, wenn die Kohle gut durchgeglüht ist.
  • Der Abstand zwischen Glut und Rost sollte etwa eine Handbreit betragen.
  • Bratwürste im Naturdarm haben einen besseren Geschmack und einen knackigen Biss.
  • Grillwürste vertragen keine allzu hohen Temperaturen. Bei über 160°C platzt die Pelle, so dass das Fett auf die Glut tropft und Feuer fängt.
  • Bratwurst sollte zunächst direkt über der Glut schön braun gegrillt werden. Danach lässt man sie etwas abseits der Glut bei niedrigerer Hitze fertig ziehen.
  • Wenn Sie einen Grill ohne Deckel haben, rollen Sie die Würstchen einfach öfter hin- und her.

Foto: djd/www.naturdarm.de/bernardbodo-stock.adobe.com